aus: Hellweger Anzeiger, Donnerstag, 15. November 2001

von Alexandra Rüth

Lärmschutzwall in weiter Ferne

Hüppe (MdL) erhält positive Antwort

für Anschlussstelle im Bereich der B1/A44

HOLZWICKEDE • Lange schon wird die Geduld der Anwohner im Bereich der Anschlussstelle B 1/ A 44 (Nordstraße) auf eine harte Probe gestellt. Der Lärm, bedingt durch das starke Verkehrsaufkommen, raubt ihnen den letzten Nerv. Doch nun taucht ein Licht am Ende des Tunnels auf: Veranlasst durch die Resolution des Rates machte CDU-Bundestagsabgeordneter Hubert Hüppe Druck in Sachen Lärmschutz und hat Erfolg.
"Der Landesbetrieb Straßenbau wurde inzwischen aufgefordert, die Voraussetzungen für die bauliche Umsetzung der Lärmschutzmaßnahmen so schnell wie möglich voranzutreiben", teilte Staatssekretärin Mertens dem Abgeordneten auf seine parlamentarische Anfrage mit. Zu dieser sah sich Hüppe gezwungen, da er fünf Wochen vergeblich auf eine Antwort von Verkehrsminister Bodewig wartete. Der CDU-Mann ist nun aber erst einmal zufrieden - "auch wenn die Regierung zurn Ausbau der B 1/ A 44 noch immer keine Angaben machen kann".
Wann die Anwohner jedoch mit sichtbaren Verbesserungen rechnen können, steht trotzdem noch in den Sternen. "Wir sind dabei, die B 1/ A 44 sechsspurig zu planen. In diesem Zusammenhang wird auch der Lärmschutz ganz aktueII" , erklärt Jürgen Farwick: steIlv. Leiter des Landesbetrieb Straßenbau (Niederlassung Hagen), auf Anfrage. Im Zuge des Verfahrens wolle man auch prüfen, ob schon vor dem Ausbau der Autobahn Lärmschutzanlagen aufgestellt werden können. "Die Planungen werden jedoch bis ins nächste Jahr dauern", will Farwick nicht allzu große Hoffnungen auf ein schnelles Ende der jetzigen Situafion wecken. ar

Anm. des Webmasters: Hubert Hüppe ist nicht MdL, sondern MdB!