aus Westfälische Rundschau: Montag, 10.
April 2006
75 Tonnen
schwere Hilfe für die Entwicklungsarbeit
Holzwickede. (Isch) Mit großem
Aufwand ging am Samstagmittag der Aktionskreis Pater Beda für
Entwicklungsarbeit wieder zu Werke.
Sechzig Helfer und vierzehn Fahrzeuge waren in Holzwickede und
Billmerich unterwegs, um Textilien, Schuhe und Altpapier zu sammeln.
Mit Traktoren und von ortsansässigen Firmen zur Verfügung
gestellten Fahrzeugen wurde alles zur zentralen Sammelstelle auf dem
Holzwickeder Festplatz transportiert. Die Güter wurden zu einer
Sortierfirma nach Norddeutschland transportiert. "Es wird genau
geschaut, was in Brasilien gebraucht werden kann", sagte Theo Jura vom
Pater-Beda-Aktionskreis. "Deshalb schicken wir beispielsweise keine
Winterkleidung dorthin, sondern verkaufen sie nach Osteuropa."
Das erwirtschaftete Geld solle primär Müttern und Kindern in
Südamerika helfen, damit sie körperlich und seelisch etwas
satter werden. Insgesamt zehn Holzwickeder Vereinsmitglieder hatten
sich im Laufe der Zeit auf den Weg nach Brasilien gemacht, um sich ein
persönliches Bild vom Elend dort zu machen und mit dem erworbenen
Wissen gezielt helfen zu können.
Insgesamt trugen die Helfer etwa 60 Tonnen Papier und 15 Tonnen
Textilien zusammen. Der Dank gilt allen Haushalten sowie der Jungen
Union, die die Helfer traditionell mit Bratwürsten und
Getränken versorgte.
Bildunterschrift
unter einem Foto von der Sammelaktion: Die Helfer sammelten am
Wochenende insgesamt 75 Tonnen Papier und Textilien ein.
|